Betrugsfälle

Unsere Plattform beruht auf einer Vertrauensbeziehung, die wir zwischen der Community unserer Image Creators und den Partnern aufgebaut haben, die unsere Dienste nutzen. Zur Wahrung dieses Vertrauens hat OCUS ein wachsames Auge auf alle Anzeichen von Fehlverhalten und Betrug und verfolgt diese, um sie zu unterbinden. 

 

Überwachung und Erkennung

OCUS verwendet KI, um Fehlverhalten und/oder potenziellen Betrug zu erkennen, die von einem beauftragten Image Creator ausgehen. Der Auftrag wird von einem dedizierten Team untersucht, sofern eine tatsächliche Bedrohung für OCUS oder ein kleiner, von dieser Software vermuteter Fehler vorliegt. Sobald feststeht, dass der Image Creator einen Verstoß begangen hat, werden Disziplinarverfahren gegen den Täter eingeleitet.

 

Untersuchung

OCUS verpflichtet sich, die Untersuchung unter der Unschuldsvermutung vorzunehmen, bis eindeutige Beweise vorliegen. 

 

Die erste Erkennung erfolgt automatisiert durch KI, und die anschließende Untersuchung wird von Personen durchgeführt. Das OCUS-Team geht in allen Untersuchungen nach dem Fairnessprinzip vor und schließt diese nur nach Vorlage ausreichender Informationen und einem nachweislichen Verstoß ab.

 

Warnungen und Disziplinarmaßnahmen

Das OCUS-Team kann je nach Ernsthaftigkeit des begangenen Verstoßes vier Arten von Disziplinarmaßnahmen anwenden.  Die unten aufgeführten Disziplinarmaßnahmen sind hinsichtlich der Schwere von der niedrigsten bis zur höchsten Stufe aufgelistet:

  • Erinnerung: Der Täter wird vom OCUS-Team aktiv überwacht, nachdem er in wiederholten Fällen einen Verstoß verursacht hat
  • Letzte Warnung: Dem Täter wird eine weitere Chance zur Verbesserung gewährt, bevor er ein Ultimatum von restriktiven Aktionen wie „Time-out“ und „Suspension“ erhält (siehe unten).
  • Time-out: Dem Täter wird die Bewerbung für neue Aufträge untersagt; die Dashboard-Map des Image Creators wird umgehend eingeschränkt, um sicherzustellen, dass alle laufenden Aufträge den OCUS-Standard erfüllen. OCUS behält sich das Recht vor, festzulegen, ab wann der Täter an neuen Aufträgen arbeiten darf
  • Ausschluss: Der Täter wird von OCUS aus der Plattform ausgeschlossen, wenn ihm trotz zahlreicher Erinnerungen betrügerische Aktivität oder wiederholtes Fehlverhalten nachgewiesen und er als schuldig empfunden wird

Je nach den Gegebenheiten kann der Täter aufgrund möglicher Versehen eventuell Einspruch erheben. Darum ist es während der Untersuchung durch das Untersuchungsteam von OCUS notwendig, vollständige Angaben und einen Nachweis zu liefern, die den Fall untermauern.

OCUS wird eine strafrechtliche Klage verfolgen, sofern dies im Rahmen der geltenden Rechtssprechung vor Ort zulässig ist, wenn der Verstoß eine größere Gefahr für OCUS darstellt.


Transparenz

OCUS verpflichtet sich gegenüber allen Parteien während des gesamten Prozesses zu voller Transparenz. Ein Image Creator kann aus folgenden Gründen untersucht werden:

 

Fehlverhalten umfasst, ist jedoch nicht beschränkt auf:

  • Beleidigendes, störendes oder demütigendes Verhalten gegenüber OCUS-Teammitgliedern, Standortkontakten oder unseren Partnern, unabhängig davon, ob verbal oder körperlich. Dazu zählen unangemessene Kommentare oder Andeutungen und Verleumdung
  • Dauerhafte Verspätung, Nichterscheinen zu vereinbarten Terminen und neu verhandelten Shooting-Terminen
  • Dauerhaft spät bei der Planung der Aufgaben, Aufgabenfreistellung und/oder Media-Uploads
  • Dauerhafte Nichtbefolgung der Qualitätsanforderungen und Richtlinien von OCUS und
  • Einreichung bearbeiteter Media-Dateien

Betrügerisches Verhalten umfasst, ist jedoch nicht beschränkt auf:

  • Anspruch auf fehlerhafte Honorare oder Gebühren, wie die Stornierung von Standortkontakten, neu eingeplante Gebühren und Spesenabrechnungen
  • Einreichung von Content, der nicht von dir stammt
  • Weiterverwertung von Media-Dateien für andere Aufträge ohne Genehmigung durch den Standortkontakt
  • Weiterverwertung von Media-Dateien, die für andere Plattformen fertiggestellt wurden
  • Manipulation von Standortdaten und Metadaten
  • Angabe falscher Informationen zur eigenen Person bei der Kontoeröffnung
  • Annahme einer anderen Identität auf der OCUS-Plattform
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